Heute schon an Morgen denken

Zu Besuch bei der Lotter Metall GmbH & Co. KG

Wenn die Bauteile zum Arbeiten auf einer Baustelle fehlen, genügt ein Blick in den Onlineshop von Lotter Metall, wo man zwischen rund 40.000 Artikeln mit Sicherheit das passende findet. Wer dann auch noch bis spätestens 21 Uhr bestellt, hat schon am nächsten Morgen die Ware auf der Baustelle zur Hand. Das geht natürlich nicht einfach so – die Mitarbeiter:innen des Großhandelsunternehmens sind dafür auch nachts unterwegs und beliefern ihre Kund:innen in ganz Mitteldeutschland. Bestellen kann man beim Großhandelsunternehmen Haustechnikware, Stahl und Bedachungsware sowie Bauelemente und Werkzeuge – also so ziemlich alles, was das Handwerker:innenherz begehrt. 

Brille auf und abtauchen

Die Dienste von Lotter Metall reichen von der Kommissionierung in den eigenen Hallen und Auslieferungen der Waren bis hin zur Badberatung für das neue Eigenheim. Wir treffen in den Bäderwelten des Stammsitzes von Lotter Metall in Borna auf Michelle Wolf. Sie ist gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau und zur Zeit als Badberaterin in der Bädergalerie tätig. Sie plant und entwirft Bäder für Kund:innen, die mit einer Skizze und groben Vorstellungen nach Borna kommen. Das geplante Bad kann dann in den Ausstellungsräumen des Unternehmens mit Virtual-Reality-Brille bestaunt und an die individuellen Wünsche angepasst werden. In ihrem Team aus drei Mitarbeiter:innen kümmert sie sich um den Ein- und Verkauf der Badausstellung sowie die Angebotskalkulation.

Was Michelle Wolf bereits geschafft hat, steht Azubi Lukas Voigt noch bevor. Er befindet sich im dritten Lehrjahr der kaufmännischen Ausbildung im Groß- und Außenhandel. In seiner Lehrzeit lernt er die verschiedenen Abteilungen wie z.B. Eisenwaren, Haustechnik und Stahlhandel kennen, um Einblicke in alle kaufmännischen Bereiche des Unternehmens zu erhalten. Er erzählt uns, dass sein Arbeitstag um 7 Uhr mit allen anderen Azubis startet, wenn der Abholmarkt mit neuen Produkten bestückt wird. Danach geht es für ihn in seine Abteilung, wo er Aufträge für Kund:innen erstellt und diese berät. Um 12 Uhr steht dann die gemeinsame Mittagspause mit den anderen 15 Azubis des Standortes in Borna an. So kann er sich bei belegten Brötchen und Salat mit den anderen über die verschiedenen Tätigkeiten austauschen und stets was dazulernen.

„Ich bin davon überzeugt, den Wechsel zwischen Theorie und Praxis zu leben“

Wer nach der Ausbildung noch nicht genug hat, kann mit Lotter Metall als Praxispartner auch ein duales Studium der Betriebswirtschaft mit der Fachrichtung Handel beginnen. Wir treffen auf Student Florian Schilling, der vor allem im Controlling, Personalbereich und Tagesgeschäft des Unternehmens tätig ist. In jedem Semester begleitet er eine Praxisarbeit bei Lotter Metall, bei der ihm ein Mentor und der Geschäftsführer Alexander Seidemann für Fragen zur Seite stehen. Er hat sich für ein duales Studium entschieden, um neben der Theorie auch die geregelten Arbeitsabläufe des Alltagsgeschäftes mitzuerleben – Denn für ihn steht fest: „Mit praktischen Erfahrungen ist es leichter in der Arbeitswelt Fuß zu fassen“.

Neben der Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeit im kaufmännischen Bereich, bietet Lotter Metall auch eine technische Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik an. Auf unserem Weg durch die großen Lagerhallen lernen wir den Azubi Florian Hornauer kennen. Er erzählt uns, wie wir uns seinen Arbeitsalltag zwischen den riesigen Regalen mit tausenden von Bauelementen vorstellen können. Seine Frühschicht beginnt 6 Uhr mit dem Bestücken des Abholmarktes. Anschließend kommissioniert er die Ware für den Abholmarkt und weitere Niederlassungen des Unternehmens. Sollten auch Kund:innen vor Ort sein, kümmert er sich darum, dass diese pünktlich mit ihren bestellten Teilen zurück in die Werkstatt oder auf die Baustelle können. In seiner Ausbildung lernt er neben der Kommissionierung auch die Eingangskontrolle kennen und wechselt monatlich seine Tätigkeiten. Mit einem breiten Grinsen erzählt er uns was ihm besonders gut an seiner Ausbildung gefällt: das Staplerfahren. Der Staplerschein wird nämlich bereits im zweiten Lehrjahr absolviert. Während unseres Gesprächs stößt Fabian Vogel hinzu – natürlich auf dem Gabelstapler. Der 21-Jährige arbeitet seit 2016 im Betrieb und hat seine Ausbildung bereits hinter sich. Er möchte sich künftig zum geprüften Logistikmeister weiterentwickeln, was bei Lotter Metall in Voll- oder Teilzeit möglich ist. Sein Ziel ist es, somit sein Wissen in Zukunft an neue Azubis weitergeben zu können.

Einmal Lotter Metall – immer Lotter Metall

Nun wollen wir natürlich auch wissen, wer momentan im Unternehmen für die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten verantwortlich ist. Bei unserem Rundgang treffen wir im Abholmarkt auf die Ausbilderinnen Yvonne Werrmann und Madeleine Liebetrau. Sie erzählen uns stolz, dass seit 1991 bei Lotter Metall bereits 176 Azubis ausgebildet wurden – und zwei davon waren sie. Aber auch viele andere Azubis sind wie sie im Unternehmen geblieben – was wir gut nachvollziehen können. Lotter Metall bietet nämlich neben der wohnortnahen, zukunftsorientierten Ausbildung auch eine jährlich steigende Ausbildungsvergütungen sowie einen Fahrkartenzuschuss an. Besonders macht die Ausbildung auch der viermonatige Wechsel der Bereiche, sodass die Azubis ihre Stärken und Schwächen ausfindig machen können, um anschließend den perfekten Bereich für sich zu finden. Wer ins Unternehmen kommen möchte sollte neben Zuverlässigkeit, Neugierde und neuen Ideen vor allem auch Lust auf den Ausbildungsberuf mitbringen.

Neben den kaufmännischen und technischen Ausbildungen soll künftig jährlich noch eine Ausbildungsstelle zum Berufskraftfahrer angeboten werden. Fuhrparkdisponent Nicolas Thorand macht dafür zur Zeit seinen Ausbilderschein. Er und seine Kolleg:innen haben gemerkt, dass der Markt nicht mehr viele Mitarbeiter:innen aus diesem Bereich hergibt. Für die Ausbildung sollte man Interesse für Fahrzeuge mitbringen und gerne mit Menschen umgehen, da man im täglichen Kontakt mit Kund:innen steht. Wer sich bei Lotter Metall bewirbt, kann einen modernen Fuhrpark mit bis zu 40 Tonnen schweren LKW’s erwarten, mit dem es dann ganz Mitteldeutschland zu beliefern gilt. Nicolas Thorand erklärt uns auch, warum die Ausbildung bei Lotter Metall einen großen Vorteil gegenüber anderen Berufskraftfahrer:innentätigkeiten hat. Man kann jeden Abend im eigenen Bett schlafen, ist aufgrund des Liefergebiets in Mitteldeutschland nie wirklich lange von zu Hause weg und kann trotzdem den Beruf als Kraftfahrer:in ausüben.

 

Tief verwurzelt im Landkreis Leipzig

Das Unternehmen hat 16 Standorte in Mitteldeutschland verteilt – von Leipzig bis Chemnitz, Halle und Schmölln ist alles dabei. Neben den großen Lagern wie in Borna oder Oschatz, hat Lotter Metall auch eigene Fachmärkte, wo Kund:innen vor Ort einkaufen können und in den Regalen alles von der kleinsten Schraube bis zur Schutzkleidung finden.

Groß geworden ist das Unternehmen in Borna, wo auch heute noch der Stammsitz ist. Von dort aus ist Lotter Metall seit 1991 immer mehr gewachsen und beschäftigt nun fast 300 Mitarbeiter:innen in ganz Mitteldeutschland. Dabei sind die Standorte und ihre Logistikprozesse stark miteinander vernetzt, sodass die Zusammenarbeit über die Grenzen der Bundesländer hinaus reibungslos ablaufen kann. Geschäftsführer Alexander Seidemann ist sich dennoch sicher: „Wir vergessen dabei unsere Wurzeln nicht“. Er erzählt uns, dass er die Lage im Landkreis Leipzig sehr schätzt, vor allem die Infrastruktur und Autobahn sind für die Auslieferungen des Unternehmens essentiell. Auch die Attraktivität des Neuseenlandes und die Nähe zu Leipzig sind für ihn wertvolle Aspekte, wenn es um die Gewinnung neuer Fachkräfte geht. Denn die braucht das Unternehmen, wenn in den nächsten Jahren viele Mitarbeiter:innen in Rente gehen.

 

 

Mit Nachwuchs gestärkt in die Zukunft

Geschäftsführer Alexander Seidemann hat klare Vorstellungen, wo sein Unternehmen in den nächsten Jahren stehen soll – und dafür braucht es neue Fachkräfte. Die Geschwindigkeit, in der heute die Ware für Kund:innen beschafft wird, soll erhöht werden, um noch leistungsstärker zu werden. Der Klimawandel spielt für das Unternehmen aufgrund seines Handlungsfeldes ebenso eine wichtige Rolle. In Zukunft sollen die gehandelten Produkte deshalb angepasst werden. Außerdem hat er das Ziel die Digitalisierung immer weiter voranzutreiben. Doch auch in der Hinsicht denkt Lotter Metall weit voraus: bereits vor Corona hatte das Unternehmen einen eigenen Onlineshop und eine App, worüber die Kund:innen ihre Ware bestellen können. Alexander Seidemann beteuert, dass es immer wieder neue Herausforderungen gibt, für die noch kein Drehbuch existiert – und genau diese möchte er mit seinen Mitarbeiter:innen bewältigen. Genau deshalb legt er viel Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses und möchte seine Ausbildungsplätze in Borna mit vielen jungen Menschen besetzen.

Personalleiter Gerald Förster erzählt uns, dass zur Zeit 37 Azubis bei Lotter Metall lernen. Auch er weiß, wie wichtig die Ausbildung des Nachwuchses im eigenen Unternehmen ist: „Unser Fokus liegt darauf junge Menschen schon frühzeitig in unserem Unternehmen zu etablieren, damit wir uns stetig weiterentwickeln können.„ Neben neuen Azubis freut sich das Unternehmen aber auch stets über neue Mitarbeiter:innen. Zur Zeit werden am Standort Grimma Schichtleiter:innen, Lagerarbeiter:innen und Metallarbeiter:innen sowie Berufskraftfahrer:innen gesucht. Im Gegenzug bietet Lotter Metall ein kollegiales Team und verschiedene Sozialleistungen. Wer als Mitarbeiter:in selbst mal etwas für den Eigenbedarf braucht, kann außerdem zu guten Konditionen bei Lotter Metall einkaufen und so nicht nur die Zukunft des Unternehmens, sondern auch die eigene mitgestalten.

 

Dein Interesse für das Großhandelsunternehmen ist geweckt? Dann melde dich direkt bei Lotter Metall per Post, E-Mail (personal@lottermetall.de), oder persönlicher Terminvereinbarung. Ansonsten stehen wir dir als Ansprechpartner:innen zur Verfügung. Alle weiteren Infos findest du auf der Website (www.lottermetall.de).